Sinnvoll engagieren, Erfahrungen sammeln und Neues lernen

Bundesfreiwilligendienst (BFD) bei der Caritas

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) wurde zum 1. Juli 2011 mit der Aussetzung der Wehrpflicht eingeführt. Seitdem bietet er Frauen und Männern jeden Alters die Möglichkeit, sich in sozialen Einrichtungen für das Gemeinwohl zu engagieren.

Es geht nicht nur darum, zu helfen – der BFD stärkt auch die soziale Kompetenz, fördert die Persönlichkeitsentwicklung und kann ein wichtiger Schritt für die berufliche Orientierung sein. Unter dem Motto „lebenslanges Lernen“ sind ausdrücklich auch ältere Freiwillige eingeladen, Neues kennenzulernen und ihre Erfahrungen einzubringen. Für uns ist der BFD außerdem eine besondere Chance, Caritas als gelebten Ort von Kirche und Glauben praktisch zu erleben.

Unser Informationsflyer steht Ihnen hier als PDF zum Download zur Verfügung (nicht barrierefrei): Informationsflyer „Bundesfreiwilligendienst“


BFD auf einen Blick

Der Bundesfreiwilligendienst richtet sich an Frauen und Männer nach erfüllter Vollzeitschulpflicht. In der Regel dauert der Einsatz 12 Monate – möglich sind auch mindestens 6 und maximal 18 Monate. Während der gesamten Zeit sind Teilnehmende gesetzlich sozialversichert. Für Freiwillige unter 25 Jahren besteht meist weiterhin Anspruch auf Kindergeld, und je nach Ausbildungsgang kann der BFD als Praktikum anerkannt werden.

  • Das haben wir zu bieten

    Ein BFD bei der Caritas ist vielseitig und praxisnah. Sie erhalten einen echten Einblick in soziale Arbeitsfelder und können herausfinden, welcher Bereich zu Ihnen passt. Gleichzeitig bietet der Freiwilligendienst die Chance, sich persönlich weiterzuentwickeln und wertvolle Erfahrungen zu sammeln – als Überbrückung nach der Schule oder als bewusste Entscheidung für ein sinnstiftendes Engagement.

    Begleitet werden Sie dabei durch pädagogische Anleitung, regelmäßige Begleitung und Reflexion im Einsatz.

  • Das erhalten Freiwillige bei uns

    Zum BFD gehören nicht nur die Einsatzzeiten, sondern auch feste Rahmenbedingungen:

    • 25 Bildungs- und Seminartage zur persönlichen und fachlichen Entwicklung
    • 24 Tage Jahresurlaub
    • Gesetzliche Sozialversicherung
    • 350 € Taschengeld

  • Voraussetzungen

    Für den Dienst wünschen wir uns vor allem Motivation und Offenheit. Hilfreich sind außerdem:

    • Führerschein
    • Persönliches Engagement
    • Interesse an sozialen Berufen
    • Teamfähigkeit

    Wichtig ist auch die Freude am Umgang mit Menschen – zum Beispiel mit Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderungen oder Menschen in schwierigen Lebenslagen.

  • Typische Aufgabenfelder im BFD

    Je nach Einsatzort können die Tätigkeiten sehr unterschiedlich sein. Häufig gehören dazu:

    • Begleitung und Betreuung von Menschen in besonderen Lebenslagen
    • Unterstützung im Alltag und leichte grundpflegerische Tätigkeiten
    • Mitgestaltung von Freizeitangeboten und Aktivitäten
    • Hilfe bei haushaltsnahen Aufgaben (z. B. Einkaufen, leichte Reinigungsdienste, Gartenarbeiten)
    • Mitarbeit bei Projekten und Aktionen
    • Unterstützung im Kleiderlädchen oder im Müttercafé / in der Alltagswerkstatt
    • Pflege von Außenanlagen, Dienstwagen und kleinere handwerkliche Tätigkeiten